Affirmationen

OBWOHL DU DEINE AFFIRMATIONEN AUFSAGST,

WIRKEN SIE NICHT?

Abhilfe findest du in diesem Artikel

Immer wieder passiert es mir, dass ich meine Affirmationen in einer unpassenden Form aufsage. Unbewusst verändert sich allmählich der Satz, bis er irgendwann nicht mehr seine Wirkung entfalten kann. Aber: Was sind Affirmationen und wie wirken Affirmationen denn eigentlich?

In diesem Artikel erfährst du, was eine Affirmation eigentlich ist, wie man sie formuliert, wie man sie anwendet und wie sie wirkt. Also – jede Menge Informationen zu deinem Glück!

Beginnen wir mit der

Self-fulfilling Prophecy

Eine Affirmation ist die Feststellung einer inneren Wirklichkeit, die noch nicht in der Realität in Erscheinung getreten ist. Indem ich sie mir bewusst mache und sie glaube, MUSS sie sich als Realität in meinem Leben manifestieren. Durch die Macht der Wiederholung wird sie als Tatsache verankert. (Tepperwein)

Dieses Zitat von Kurt Tepperwein hast du schon einmal in meinem Video gehört. Leider sagt es erst einmal nichts darüber, wie eine Affirmation aussehen soll. Was aber wichtig ist, ist die Tatsache, dass alleine ein Satz, den wir ständig wiederholen, Wirklichkeit werden kann. Du kennst sicherlich auch die These von Joseph Murphey’s self-fulfilling prophecy. Wenn ich mir also irgendetwas intensiv vorstelle, wird es wahr.

Das kann natürlich gefährlich werden. Besonders wenn man ein eher pessimistischer Zeitgenosse ist 😉

Diese These im Positiven angewendet, bringt allerdings große Freude! Ich habe mir zum Beispiel, als ich noch eine Yogaschule geleitet habe, die im Zentrum des Ortes lag und daher wenig Parkraum zur Verfügung hatte, schon bei der Abfahrt zuhause vorgestellt, wie ich genau vor der Tür parken kann. Ich konnte den Parkplatz schon lange erkennen, bevor ich überhaupt ankam. Ich konnte sogar sehen, wie gerade ein Auto diesen Platz für mich frei machte. Und tatsächlich: meist wurde es wahr und ich parkte direkt vor der Haustür!

Das zeigt also, dass es sehr wichtig ist, die richtige Formulierung und Visualisierung zu finden, damit ich mein Ziel auch tatsächlich erreichen kann.

Was sind eigentlich Gedanken?

Auch dieses Zitat aus China hast du bereits in einem meiner Videos gehört: Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Man kann es tatsächlich messen: Gedanken sind Energie, sie haben ein eigenes Energiefeld. Lange bevor etwas erfunden werden kann, muss am Anfang der Gedanke stehen. Sonst funktioniert es nicht. Und wie meine kleine Geschichte oben, hast du es sicherlich auch schon erlebt, dass das, was du dir wünschst, auch tatsächlich in Erfüllung gegangen ist. Nur hast du dir bisher nie Gedanken darüber gemacht, warum das so war.

Im Alltag lassen wir unseren Gedanken meistens freien Lauf. Sie bewegen sich in alle Richtungen. Nur selten gebieten wir Einhalt. Es funktioniert auch leider nicht immer so gut. Denn nur allzu schnell, nach kurzer Zeit, verfliegt unsere Konzentration und unsere Gedanken „tanzen wie betrunkene Affen“ durch den Kopf.

Mit Affirmationen kreierst du deine Gedanken ganz bewusst und auch über einen längeren Zeitraum. Du setzt die Energie deiner Gedanken absichtlich dafür ein deine Ziele ein. Wenn du also nur oft genug und in der richtigen Weise deine Affirmationen wiederholst, gibt es keine andere Möglichkeit, als dass deine Wünsche erfüllt werden.

Wie sollten Affirmationen nun aussehen, damit sie wirken?

Jetzt bist du sicherlich schon ganz ungeduldig zu erfahren, wie Affirmationen aussehen und über die Technik sie anzuwenden.

Hier also fünf Punkte, die du bei deinen Affirmationen beachten solltest:

  1. Formuliere Affirmationen immer positiv. Davon hast du ganz bestimmt schon einmal gehört. Also: „ ich nehme 5 Kilo ab“ und nicht: „ich will weniger wiegen“. Es sollte nie eine negative Formulierung benutzt werden. Weder „nein“ noch „nicht“ oder „kein“ usw. Du schreibst dir deine Affirmationen auf und legst den Zettel in deine Handtasche oder hängst ihn gut sichtbar an deine Wand.

  2. Formuliere Affirmationen sehr genau. Am Beispiel „ich nehme 5 Kilo ab“ anstatt „ich will abnehmen“. Je genauer du deine Affirmationen aufschreibst, desto besser weiß dein Unterbewusstsein, was zu tun ist. Denn die Erfüllung geschieht in deinem Unterbewusstsein.

  3. Formuliere die Affirmationen so, als wären sie bereits in Erfüllung gegangen. Und da ändert sich das Beispiel: Statt also „ich nehme 5 Kilo ab“ sagst du „ich wiege 70 Kilo.(wenn du gerade 75 Kilo wiegst) Ich fühle ganz leicht und beweglich“ . Eben alles, was dir an Positivem und Vorteilen zu deinem Wunsch in den Sinn kommt. Alles ist in deinen Gedanken vielmehr in deinen Affirmationen bereits geschehen.

  4. Visualisiere deine Affirmationen. Das geschieht beinahe von selbst. Wenn du so ganz in den Vorzügen deines erfüllten Wunsches eingetaucht bist, entsteht das Bild, von dem, was du dir wünschst von ganz alleine. Du lebst in Gedanken schon dein erreichtest Ziel und genießt sämtlich Vorteile.

  5. Wiederhole deine Affirmationen immer wieder. Das kannst du in jeder erdenklichen Art und Weise tun. Du findest wahrscheinlich selbst heraus, welche Technik dir da am meisten zusagt. Du kannst es dir laut aufsagen, in Gedanken wiederholen, dir auf ein Medium sprechen und ständig hören, singen, ablesen – was gibt’s noch? Alles – Hauptsache du wiederholst es immer wieder.

  6. Visualisiere deine Wünsche und Ziele. Vor dem Schlafengehen, kurz nach dem Aufwachen und immer wieder zwischendurch. Da gibt es keine Grenzen. Allerdings ist die Wirkung nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen am größten. In allen Einzelheiten stellst du dir dein erreichtes Ziel oder den erfüllten Wunsch vor.

Und jetzt gilt nur noch eins:

Loslegen!

Du machst dir zunächst Gedanken darüber, welches Ziel zu eigentlich erreichen möchtest oder welches dein größter Wunsch ist. Als Nächstes schreibst du fünf Sätze auf, die du dann nach der Anleitung oben als Affirmation formulierst. Zu guter Letzt beginnst du, wie auch immer, diese Sätze zu wiederholen. Du entdeckst DEINE Möglichkeit der Wiederholung.

Nach einer Weile passt du vielleicht auch noch einmal den einen oder anderen Satz an. Du bist ganz frei in deinem Tun.

Zum guten Schluss

Je konzentrierter du bei der Sache bist, desto besser können die Affirmationen wirken. Vielleicht magst du vor dem Aufsagen noch eine Runde Yoga üben oder dich in einer Atemübung fokussieren. Auf meinem Youtube-Kanal findest du genügend Anregungen.

Und – wie Buddha schon sagte:

Glaube mir kein Wort – teste es selbst aus!

Also: Wiederhole deine Affirmationen und entdecke die einzigartige Wirkung!

Namasté

deine Gaby

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