Kronenchakra – Scheitelchakra – Sahasrara Chakra

So viele Namen für ein Chakra. Es ist ja nun auch ein ganz besonderes Chakra.

Wie der Name schon sagt, findest du das Chakra an deinem Scheitel. Also dort wo die Krone sitzt. Dort wo bei den Babys die Fontanelle geöffnet ist. Mein Lehrer hat immer gesagt, dass die Babys, solange die Fontanelle geöffnet ist, mit dem Universum verbunden sind.

Dort endet auch Shushumna – unser Hauptenergiekanal.

Der Sanskritname des Chakras kann man übersetzen. „Sahasra“ bedeutet so viel wie tausend oder unendlich viele. „Ara“ heißt Speichen und „Chakra“: das Rad. Also: das Rad mit tausend Speichen.

Die Farbe des Chakras ist weiß mit ein wenig violett. Der Lotos hast tausend Blütenblätter. Das Chakra kann keinem stofflichen Element oder einem Wesen, bzw. Tier zugeordnet werden. Es ist jenseits aller Formen. Auch noch feiner als die Energie im Ajnachakra.

Wie alle anderen Chakren auch ist das Kronenchakra mit einer Drüse verbunden. In diesem Fall ist es die Zirbeldrüse. Ein sehr kleiner Bestandteil des Gehirns. Die Zirbeldrüse ist für die Produktion von Serotonin und Melatonin verantwortlich. Also das Glückshormon und das Hormon für den Wach-Schlaf-Rhythmus. So sorgt sie für ein Gleichgewicht im gesamten Körper.

Ist das Chakra geöffnet

verbindet sich das Menschliche mit dem Göttlichen. Der Mensch mit einem geöffneten Scheitelchakra fühlt sich mit der geistigen Welt verbunden. Er spürt einen tiefen inneren Frieden, ist sehr empathisch ohne den anderen beeinflussen oder ändern zu wollen. Er ruht in sich und ist sich der göttlichen Liebe und Führung bewusst. So kann man auch die Übersetzung verstehen. Aus der Mitte, der Nabe des Rades, heraus geht er in die Vielfalt, sammelt dort seine Erfahrungen, um dann aus dieser Vielfalt wieder in die Einheit, zur Mitte, zurückzukehren.

Das blockierte Kronenchakra

Eigentlich ist das Kronenchakra selten blockiert. Eher ist es unterentwickelt. Denn in der heutigen Zeit halten wir uns viel zu oft im Außen auf, als dass wir uns auf unser Innerstes einlassen.

Außerdem kann das Kronenchakra nur dann aktiviert werden, wenn alle anderen Chakren auch aktiv sind. Vom Wurzelchakra über alle anderen Chakren herauf, müssen die Chakren geöffnet sein, bevor du auch dein Scheitelchakra öffnen kannst. Das bedingt, dass du in dein Innerstes eingetaucht sein musst. Erst dann kann die Kundalini-Energie aufsteigen.

Da wir uns aber eben überwiegend im Außen aufhalten, sind entsprechende Krankheitsbilder zu erkennen. Dazu gehören

  • Angst alleine gelassen zu werden
  • Angst seinen freien Willen zu verlieren
  • Krankheiten wie
  • Krebs
  • Multiple Sklerose
  • Schlafstörungen
  • Immunschwäche
  • Alzheimer
  • der Alterungsprozess wird beschleunigt

Stellst du den Zusammenhang mit der Zirbeldrüse und den daraus entwickelten Hormonen her, entdeckst du, dass das genau die Krankheitsbilder sind, die entstehen, wenn du zu wenig Melatonin im Körper hast (also Schlafmangel) oder zu wenig Serotonin, nänlich Glückshormone. Du wirst krank und unglücklich.

Kronenchakra öffnen

Da kann es doch nur ein großes Anliegen sein, das Kronenchakra zu öffnen. Natürlich gibt es dabei auch die verschiedenen Wege.

Die Nahrung: Du hast sicherlich schon entdeckt, je weiter oben im Körper das Chakra angesiedelt ist, desto leichter wird die Nahrung. So ist es auch in diesem Fall. Die Nahrung sollte eher minimalistisch sein, sehr leicht und leicht verdaulich. Gemüse und Rohkost, Nüsse, Obst zählen dazu. Du lebst dabei vegan. Dazu trinkst du reines Quellwasser oder grünen Tee.

Du achtest auf dein Schlafverhalten. Dass du genügend schläfst und dabei dein Zimmer gut abgedunkelt ist. Das fördert die Entstehung des Melatonins. Ein gesunder Tag-Nacht-Rhythmus kann entstehen. Und dein Glückshormon macht dir gute Laune!

Meditation aktiviert ebenfalls dein Kronenchakra. Du konzentrierst dich zunächst auf die Krone des Kopfes. Danach wanderst du mit deiner Aufmerksamkeit aus dem Chakra nach oben hinaus, um dort ein weißes Licht zu visualisieren. Wenn du magst verbindest du damit auch ein Mantra wie z.B. Om oder Soham.

Natürlich gibt es auch Yogahaltungen, mit denen du dein Chakra beeinflussen kannst. Dazu zählen Umkehrhaltungen. Man sagt zwar auch Kopfstand. Allerdings ist er aus meiner Sicht eher ungesund, weil der Körper darauf lange vorbereitet werden muss. Es gibt aber ausreichend andere Umkehrhaltungen wie den Schulterstand, den Hund oder einfach nur eine Vorbeuge. Außerdem Drehungen, weil sie alle Chakren aktivieren. Und natürlich Tadasana, der Berg im Stand. Die Verbindung aller Chakren mit der Erdenergie und der kosmischen Energie.

Zusammenfassung

  • Mit dem Scheitelchakra stehst du in direkter Verbindung zur universellen Energie. Du bist bei dir angekommen, fühlst dich sicher, von der universellen Energie geführt. Du ruhst in dir und lässt dich vom Au0en nicht mehr beeinflussen. Anderen Menschen gegenüber bist du äußerst empathisch ohne sie ändern zu wollen.

  • Ist dein Kronenchakra blockiert, besteht keine Verbindung zu deinem Innersten. Du hältst dich nur noch im Äußeren, dem Materiellen auf. Es entstehen Ängste allein gelassen zu werden. Du bekommst Schlafstörungen. Daraus entstehen Krankheiten wie Krebs, Lähmungen, Depressionen oder Alzheimer.

  • Dein Kronenchakra öffnest du, indem du auf das Licht etwas oberhalb des Chakras meditierst. Vielleicht verbunden mit einem Mantra. Deine Nahrung ist sehr leicht und belastet nicht deinen Körper. Yogahaltungen unterstützen dich dabei.

Es ist nicht so einfach, dieses Chakra zu beschreiben. Es ist so sehr mit der universellen Energie, dem Göttlichen verbunden. Dafür gibt es keine Worte. Man kann nur vermuten. Aber du kannst dich auf den Weg machen. Ein Weg, der immer wieder neu gegangen werden kann. Immer wieder entdeckst du neue Aspekte. Tausend Wege führen ins Außen und genauso viele wieder in die Mitte.

Ich wünsche dir, dass du deine Erfahrungen sammelst und dabei immer wieder in deine Mitte zurückkehren kannst.

Alles Liebe und namasté

Gaby

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.